Wie hoch sollte die Selbstbeteiligung bei der Busversicherung sein?
von FSA24
2026-04-10
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Die optimale Selbstbeteiligung hängt von Flottengröße, Schadenhistorie und Liquidität ab. So finden Sie die richtige Höhe.
Wie hoch sollte die Selbstbeteiligung bei der Busversicherung sein?
Die Selbstbeteiligung (SB) ist der Betrag, den Sie im Schadenfall selbst tragen. Je höher die SB, desto niedriger die Prämie – aber desto höher das Risiko bei einem Schaden.
Empfohlene SB nach Flottengröße
| Flottengröße | Haftpflicht-SB | Vollkasko-SB | Teilkasko-SB |
|---|---|---|---|
| 1–3 Busse | 500 € | 1.000 € | 300 € |
| 4–10 Busse | 500–1.000 € | 1.500–2.500 € | 500 € |
| 11–30 Busse | 1.000 € | 2.500–5.000 € | 500–1.000 € |
| über 30 Busse | 1.000–2.500 € | 5.000–10.000 € | 1.000 € |
Die Faustregel
Die jährliche Prämienersparnis durch die höhere SB sollte mindestens 40 Prozent der SB-Erhöhung betragen. Dann amortisiert sich die höhere SB statistisch alle 2,5 Jahre – bei einer durchschnittlichen Schadenhäufigkeit ein guter Wert.
Beispiel
Ihre aktuelle Vollkasko hat 1.000 € SB bei 5.000 € Jahresprämie. Eine Erhöhung auf 2.500 € SB spart 15 % = 750 € pro Jahr. Die SB-Erhöhung beträgt 1.500 €. Die Ersparnis (750 €) ist 50 % der Erhöhung – das lohnt sich.
Tipp: Kombination verschiedener SB-Stufen
Viele Versicherer erlauben unterschiedliche SB für verschiedene Schadensarten. Optimal ist oft: niedrige SB bei Teilkasko (häufige, unverschuldete Schäden), hohe SB bei Vollkasko (seltene, vermeidbare Schäden).
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