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Wildunfall auf der Landstrasse – Taxi kollidiert mit Reh, 12.000 €

von FSA24


  2026-03-21

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Ein Taxi kollidiert auf einer Landstrasse mit einem Reh. Der Frontschaden und die Bergung kosten 12.000 €. Der Fahrgast bleibt unverletzt.

Wildunfall auf der Landstrasse – Taxi kollidiert mit Reh, 12.000 €

Auf einer Landstrasse im Sauerland springt ein Reh vor ein Taxi. Der Fahrer kann nicht mehr ausweichen und erfasst das Tier frontal. Der Frontschaden am Fahrzeug, Kuehler und Scheinwerfer sind zerstoert. Der Gesamtschaden belaeuft sich auf 12.000 €.


Was ist passiert?

Der Taxifahrer war gegen 21 Uhr auf dem Rueckweg von einer Ueberlandfahrt. Er hatte einen Fahrgast in ein Dorf im Sauerland gebracht und fuhr leer zurueck in die Stadt. Die Landstrasse fuehrte durch ein Waldgebiet, die Strecke war unbelechtet.

Ploetzlich sprang ein Reh aus dem Unterholz direkt vor das Taxi. Der Fahrer hatte keine Chance auszuweichen oder zu bremsen. Das Tier wurde frontal erfasst und auf die Motorhaube geschleudert. Die Windschutzscheibe hielt dem Aufprall stand, doch die Front des Fahrzeugs wurde massiv beschaedigt. Der Kuehler war aufgerissen, beide Scheinwerfer zerstoert und die Motorhaube eingedrueckt.

Das Taxi war nicht mehr fahrbereit, da Kuehlwasser auslief. Der Fahrer rief die Polizei und den Abschleppdienst. Der zustaendige Jaeger bestaetigte den Wildunfall und stellte eine Wildunfallbescheinigung aus. Das Reh war sofort tot.


Schadenhoehe: 12.000 €

  • Frontreparatur (Kuehler, Scheinwerfer, Motorhaube): 8.500 €
  • Abschleppkosten: 350 €
  • Nutzungsausfall (4 Tage): 1.800 €
  • Fahrzeugreinigung (Blut, Fell): 350 €
  • Mietwagen fuer Ersatzfahrten: 1.000 €

Versicherungsrelevanz

Wildunfaelle mit Haarwild (Reh, Hirsch, Wildschwein) werden ueber die Teilkaskoversicherung reguliert. Entscheidend ist die Wildunfallbescheinigung, die der Jaeger oder die Polizei ausstellt. Ohne diese Bescheinigung kann die Versicherung die Regulierung ablehnen. Ein Ausweichmanöver, das zu einem groesseren Schaden fuehrt, wird von vielen Versicherern nur bei bestimmten Vertragsklauseln uebernommen. Die Taxiversicherung sollte Wildunfaelle explizit einschliessen.


Fazit

Wildunfaelle betreffen Taxifahrer besonders haeufig, da sie oft in den Daemmerungs- und Nachtstunden auf Ueberlandfahrten unterwegs sind. Wildwechsel-Warnschilder sollten ernst genommen und die Geschwindigkeit in Waldgebieten reduziert werden. Die Taxiversicherung mit Teilkasko deckt Wildschaeden ab, sofern eine Wildunfallbescheinigung vorliegt. Taxiunternehmer sollten ihre Fahrer ueber das korrekte Verhalten bei Wildunfaellen informieren.


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